SSHES - SGWSG

Société suisse d'histoire économique et sociale - Schweizerische Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

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Schweizerische Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Die SGWSG fördert innovative Forschung und Lehre im Bereich einer breit verstandenen Wirtschafts- und Sozialgeschichte: sie legt Wert auf Langzeitbetrachtung und Methodenvielfalt. Damit bietet die SGWSG ihren Mitgliedern eine Chance, die üblichen Abgrenzungen zwischen Mittelalter und Neuzeit, zwischen Neuzeit und Zeitgeschichte zu überwinden und den epochenübergreifenden Dialog zu pflegen. Der Forschungsbereich Wirtschafts- und Sozialgeschichte zwingt auch zur ständigen Auseinandersetzung mit neuen Ansätzen in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Die SGWSG fördert im Rahmen ihrer Jahrestagungen die Beteiligung von Vertretern anderer sozialwissenschaftlicher Disziplinen.

Ein besonderes Anliegen der SGWSG ist die Förderung jüngerer Historikerinnen und Historiker. Sie bietet diesen die Gelegenheit, bei den Jahrestagungen an den Jahrestagungen mitzuwirken und dort auch Kontakte zu knüpfen. Laufende und abgeschlossene Lizentiatsarbeiten, Dissertationen und andere Forschungsprojekte, die der SGWSG gemeldet werden, werden in die Rubrik «Neue Publikationen der SGWSG-Mitglieder» aufgenommen.

Mit der Eröffnung dieser HOMEPAGE will die SGWSG den Informationsaustausch zwischen ihren Mitgliedern erleichtern sowie Informationen über nationale und internationale Veranstaltungen und Organisationen im Fachbereich vermitteln.


 

 
 

Tagung im September 2012

Unternehmen und Gewinne - Fallstudien

Gewinne in kleinen und mittelständigen Unternehmen, geschichtliche Perspektiven 19. – 20. Jahrhundert

(For English see below)
 
Über eine lange Zeit haben sich die Historiker für die Gewinne in den großen Unternehmen und in den als für die Industrialisierung strategisch wichtig geltenden Industriebereichen (Stahlindustrie, Automobilindustrie, elektrische Industrie, etc.) interessiert, dieses Phänomen wurde häufig durch die Verfügbarkeit von Archiven in großen Konzernen gefördert. Im Gegensatz dazu steckt die Gewinnanalyse in kleinen und mittelständischen Unternehmen noch in den Kinderschuhen und die existierenden Untersuchungen behandeln nur selten mehrere Länder und verschiedene Bereiche. In den letzten Jahren haben zahlreiche Monographien und Themenarbeiten begonnen, diese Lücken auszufüllen. Allerdings sind die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten bisher Einzelergebnisse und nur sehr wenige Arbeiten behandeln die Problematik aus einer globalen oder transnationalen Sicht. 

Ziel des vorliegenden Projektes ist es, eine Überlegung zum Gewinn in kleinen und mittelständigen Unternehmen in einer internationalen Perspektive zu starten, das zu einem gemeinsamen Buch führen soll. Dieses Werk kann sich auf die Beispiele Frankreichs, der Schweiz und der skandinavischen Länder stützen, wo die kleinen und mittelständigen Unternehmen eine entscheidende Rolle im wirtschaftlichen Aufschwung gespielt haben. Dennoch wird dabei auch die englischsprachige Welt nicht außer Acht gelassen, wo diese Unternehmensform scheinbar unterschätzt wird. Die jüngsten Beispiele Deutschlands, Italiens und Spaniens, oder auch Chinas, bieten ebenfalls Stoff zu Überlegungen zum Thema Profit. 

Die eingereichten Beiträge können mehrere Forschungsgebiete abdecken und verschiedene Methodologien verwenden. Sie können das Thema der Gewinnanalyse unter einem theoretischen oder methodologischen Gesichtspunkt betrachten (wie der Gewinn analysiert wird, welche Werkzeuge erstellt und verwendet werden, welche Quellen verwendet werden, wie Vergleiche mit anderen Bereichen und Unternehmen angestellt werden können? usw.). Es können auch Fallstudien vorgeschlagen werden, in verschiedenen Arten KMU und verschiedenen Bereichen. Wir laden die Forscher dazu ein, klassische Themen zu betrachten, wie die Gewinnanalyse in Familienunternehmen, aber diese Themen sollen auch unter neuen Gesichtspunkten behandelt werden. Zum Beispiel die Frage der Risiken und Gewinne in den Bereichen des Luxus und der Mode. Sektorabhängige Perspektiven sind stark erwünscht, ist z.B. die Vorstellung von Gewinn in Unternehmen, die Verbrauchsgüter herstellen und in Unternehmen, die Ausrüstungen und Arbeitsmittel herstellen, die gleiche? Es sollten auch spezifische Punkte angesprochen werden, wie die persönlichen Strategien der Unternehmer oder der Manager. 

Außerdem betrifft die Gewinnanalyse die Verwendung und Verteilung des Gewinns. Was wird aus dem Gewinn? Welche Anteile gehen an die Aktionäre und die angestellten Führungskräfte? Welche Anteile sind für die Eigenfinanzierung bestimmt? für die Arbeiter? Wie verdecken die Unternehmen den Profit? Welche Strategien werden zur Inventarverwaltung und Abschreibung eingesetzt? Es kann auch die Frage der Rechnungslegungsstandards betrachtet werden, insbesondere in den Ländern, wo diese nicht Pflicht sind. Die Frage der Gewinnberechnung und der Rentabilität, eventuell in Verbindung mit der Einführung neuer Buchführungsmethoden (industrielles Rechnungswesen) kann auch analysiert werden. 

Es werden ausschließlich Beiträge berücksichtigt, die dieses Thema sehr genau behandeln. 

Die Sprachen des Buches sind Französisch, Englisch und Deutsch. 

 

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Mise au concours d'un poste de Maître-Assistant-e

La Faculté des Sciences Sociales et Politique met au concours un poste de

Maître-Assistant-e en histoire économique et sociale

Entrée en fonction: 01.08.2012

Durée du contrat:   2 ans, renouvelable 1 fois 

Taux d'activité:       80% de 2012-2014, 100% de 2014-2016

Lieu de Travail:     Lausanne-Dorigny  

 

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Conférence à Genève

 
University of Geneva, 31st May - 1st June 2012
(Uni Bastions, aile Jura, salle A 214)
 

"Antifascism  as a Practice and as a Discourse"
(Europe 20th century) 
 
the program
 

 
 
 
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