SSHES - SGWSG

Société suisse d'histoire économique et sociale - Schweizerische Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

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Schweizerische Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Die SGWSG fördert innovative Forschung und Lehre im Bereich einer breit verstandenen Wirtschafts- und Sozialgeschichte: sie legt Wert auf Langzeitbetrachtung und Methodenvielfalt. Damit bietet die SGWSG ihren Mitgliedern eine Chance, die üblichen Abgrenzungen zwischen Mittelalter und Neuzeit, zwischen Neuzeit und Zeitgeschichte zu überwinden und den epochenübergreifenden Dialog zu pflegen. Der Forschungsbereich Wirtschafts- und Sozialgeschichte zwingt auch zur ständigen Auseinandersetzung mit neuen Ansätzen in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Die SGWSG fördert im Rahmen ihrer Jahrestagungen die Beteiligung von Vertretern anderer sozialwissenschaftlicher Disziplinen.

Ein besonderes Anliegen der SGWSG ist die Förderung jüngerer Historikerinnen und Historiker. Sie bietet diesen die Gelegenheit, bei den Jahrestagungen an den Jahrestagungen mitzuwirken und dort auch Kontakte zu knüpfen. Laufende und abgeschlossene Lizentiatsarbeiten, Dissertationen und andere Forschungsprojekte, die der SGWSG gemeldet werden, werden in die Rubrik «Neue Publikationen der SGWSG-Mitglieder» aufgenommen.

Mit der Eröffnung dieser HOMEPAGE will die SGWSG den Informationsaustausch zwischen ihren Mitgliedern erleichtern sowie Informationen über nationale und internationale Veranstaltungen und Organisationen im Fachbereich vermitteln.


 

 
 

PflegeKrisen

PflegeKrisen

traverse

Zeitschrift für Geschichte. Revue d’histoire 2/2012

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart begleitete ein diskursives Muster die Verberuflichung und Verselbständigung der Gesundheits- und Krankenpflege in der Schweiz: die Rede von Krisen der Pflege (strukturelle Aspekte wie z. B. Personalmangel) oder von Krisen in der Pflege (Aspekte der Praxis wie z. B. Zeitdruck). Dienste der Ordens-, Diakonie und / oder der Berufspflege sowie unentgeltlicher Pflege im familiären Rahmen deckten Pflegebedürfnisse zwar in bestimmter Weise; gleichwohl waren unterschiedliche Aspekte dieser Pflegeverhältnisse als unhaltbare Zustände wahrgenommen und gedeutet worden. So nahmen etwa Krisenbeschreibungen aus der Anspruchsoptik der medizinischen Profession sowohl familiäre und individuelle Pflege, religiöse Stiftungen, Pflegeinstitutionen und -verhältnisse als auch traditionelles Wissen und Praktiken der Pflege ins Visier. Da Sorgen und Pflegen der weiblichen Natur und Privatsphäre zugeschrieben wurden, gestand man Berufsfrauen lange Zeit keine pflegefachliche Autonomie zu und nahm implizit ihr Wissen nicht oder lediglich marginal zur Kenntnis. Nur langsam und partiell erlangten Pflegeberufsleute gesellschaftlich anerkannte Macht, Pflegebedürfnisse auf der Grundlage pflegerischen Wissens zu definieren und entsprechend Ressourcen zu ihrer Bewältigung zu gewinnen. Diese pflegefachliche Zurückbildung wiederum begünstigte die Entwicklung schwieriger Pflegeverhältnisse und zugleich deren Anprangerung. 

  

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Stellenangebot

The Institute of Economic and Social History of the University of Lausanne (UNIL) is opening the position of:

 

Research Assistant at doctoral level

 

Starting on:       01.04.2012 or date to be agreed

Contract terms: 1 year, renewable one time for 2 years

Activity rate:     100%

Location:           Lausanne Dorigny 
  
 

Conference 9-12.03.2012

The international gold market from the late 19th century until today : actors, networks and issues (political, monetary, financial, banking, industrial and cultural)

International Conference 

Dates / dates : 9-10 March 2012 / 9-10 mars 2012  

Place / lieu : University of Lausanne (Switzerland) / Université de Lausanne (Suisse)

Organizer / organisatrice : Sandra Bott (University of Lausanne)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Conference theme

 

This conference aims at studying the many facets of the international gold market from the late 19th century till today by looking at its organization from the extraction of this precious metal to its consumption. The goal is to trace the legal and illegal networks of gold from the main producing regions to the major consumer countries. 

Gold is not a commodity like any other mainly because of its unique role in the international monetary system in the 20th century, but also because of the strong global private demand led by the jewelry and industrial sectors and by investors who consider gold as a stable value especially in times of economic crisis or war. 

Some examples of themes that would be particularly interesting to deal with during this conference:

 

 

 

 

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